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Nichts auf Genres geben

Nach einigen Soundwechseln ist Perez, ehemals Schlaraffenlandung, dort angekommen wo er hingehört – abseits von Genres. Von Indie Rock bis Elektro, aber der Hip Hop dominiert.

Bunt, unberechenbar, ungezogen, aber immer Liebe.

Fragt man die zwei Mittzwanziger Jan und Mo Perez, was ihnen wichtig ist, dann wollen sie gar nicht viel erzählen, man solle es „einfach fühlen“.
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Und das tut man: Ihre Loyalität und die Verbundenheit ihrer DIY-Patchwork-Familie, tief verwurzelt in der Ideologie der Stuttgarter Szene. Den unbedingten Willen, Musik mit Inhalt abzuliefern und die Stimmung ihrer orientierungslosen Generation im Spannungsfeld von „think locally, act globally“ einzufangen. Stellt man dann die Musik an, überrascht die Eingängigkeit, mit der sie den Zuhörer um den Finger wickeln. Man ist versucht zu sagen, dass hier 70s-Funk auf Trap, Popmusik im besten Sinne und Balkan-Beats treffen. Aber lassen
wir das. Beschreiben bringt sowieso nichts. Einfach Sound, der direkt in die Gehörgänge und vor allem Herzen flirrt. Dieser Sound ist wie Familie: bunt, unberechenbar, manchmal Patchwork, ungezogen, aber immer Liebe.

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